Architektur, design und urbanismus

Von den Bassins à Flot im Norden bis hin zum Euratlantik-Viertel im Süden der Stadt werden zahlreiche Groβbauprojekte das Stadtbild von Bordeaux neu definieren. In Aussicht auf “Bordeaux 2030” verwandelt diese architektonische und städtebauliche Umwälzung Bordeaux zu einer der groβen Metropolen des 21. Jahrhunderts.

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DIE STADT DES URBANISTEN

Die bordelaiser Metropole zählt unter ihrem Kulturerbre Baudenkmäler grosser moderner Architekten und Designer: die Zimmer des Hotls Mama Shelter und der Keller des Château Les Carmes haut Brion von Philippe Starck, das Hotel Saint James von jean Nouvel, das Stadion Matmut Atlantique von Herzog & de Meuron, das Haus Lemoine in Floirac von Remi Koolhaas, das Gerichtsgebäude von Richard Rogers, das CAPC, Museum für moderne Kunst, von Andrée Putman…

Stade

DIE GROSSEN URBANEN PROJEKTE

Im Norden die Flutbecken Bassins à Flot: der ehemalige Drehpunkt von Fabriken zwischen den Chartrons und Bacalan befindet sich in komplettem Umbruch: eine gewaltige Baustelle von 160 Hektar (davon 22h Wassefläche, die Becken) wo unter dem Blick von Nicolas Michelin, der den Bebauungsplan verwaltet, Immobilien und die grossen Projekte wie Pilze aus dem Boden wachsen. Auf Zeit sind es 70 000 m2 mit Wohnungen, Hotels, Erwerbszweigen und kollektiven Einrichtungen und sogar ein Kinokomplex die nur sechs Strassenbahnstationen vom Quinconces Paltz enfernt aus dem Boden wachsen werden. Zum Fluss hin geöffnet und von Licht durchflutet wird dieses Null Energie Viertel, das ebensoviel veerbraucht, wie es produziert, von 3 km Landschaftspfaden durchlaufen.

Im Süden Bordeaux Euratlantique: am anderen Ende der Stadt um den Bahnhof von Bordeaux bereitet sich eine andere Revolution vor. Diese globale Raumgestaltungsaktion erstreckt sich über 738 Hektar, verteilt auf Bordeaux, Bègles und Floirac. Bordeaux Euratlantique sieht Büros, Wohnungen, öffentliche Einrichtungen, Hotels und Geschäfte vor, insbesondere mit einer neuen Fußgänger- und Geschäftsstraße ab 2021. Teil des Projekts ist der Pont Simone Veil, der ab 2020 das Viertel Saint-Jean Belcier mit Floirac verbindet, das MECA (Maison de l’économie créative et de la culture Aquitaine, der FRAC (Fonds régional d’art contemporain) und die Cité Numérique. Diese zukünftige wirtschaftliche Lunge der Stadt will auch große Unternehmen anziehen.

www.bordeaux-euratlantique.fr

Die Konzerthalle Bordeaux Métropole Arena, welche vom Architekten Rudy Ricciotti geplant wurde (Gestalter von MUCEM in Marseille), hat seine ersten Künstler seit Januar 2018 begrüßt. Die Halle für 11 300 Personen Platz bieten und der Ort zahlreicher kultureller Spektakel, Aufführungen und Sport-Events sein. Die ersten angekündigten Konzerte: Depeche Mode am 24. Januar, Michel Sardou am 8. Februar, Indochine am 13. März, Calogero am 30 März, Lenny Kravitz am 10 Juli.

www.bordeauxmetropolearena.com