EINE NACHHALTIGE METROPOLE

53 % der europäischen Reisenden machen sich Gedanken über die Umweltbelastung, die sie verursachen(Quelle: Amadeus/Opinium). Somit ist man in Bordeaux bestrebt, alle Akteure des Tourismus für ein gemeinsames, ökologisch verantwortliches Vorgehen zu gewinnen und als nachhaltiges internationales Reiseziel aufzutreten.

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Bordeaux als Modell-Destination

Wie im August 2019 anlässlich des in Biarritz durchgeführten G7-Gipfels angekündigt sind das Tourismus- und Kongressbüro von Bordeaux Metropole und Bordeaux Metropole innerhalb einer begrenzten Gruppe französischer Destinationen Vorreiter bei der Einrichtung der Zertifizierung „Nachhaltiges internationales Reiseziel“ nach ISO 20121. Diese Initiative stellt eine Weltpremiere dar und setzt voraus, dass jede Destination sich verpflichtet, zu den gemeinsamen strategischen Ansätzen regelmäßig konkrete Maßnahmen einzuleiten.

Das Tourismusbüro und Bordeaux Métropole werden mehrere Arbeitsgruppen bilden, die sich aus Schlüsselfiguren der Tourismusbranche (Institutionen, Hotelbesitzer, Gastronomen, Incoming-Agenturen...) zusammensetzen.

Auch der Geschäftstourismus ist beteiligt

In Übereinstimmung mit diesen Verpflichtungen nimmt das Bordeaux Convention Bureau (ein Büro für Geschäftstourismus, das ins Tourismusbüro integriert ist) das erste Jahr am Global Destination Sustainability Index teil. Der GDS-Index ist das wichtigste Analyse- und Vergleichsprogramm, in dem weltweit 50 Städte erfasst sind, und hat zum Ziel, diese bei ihren Strategien für Nachhaltigkeit im Veranstaltungsbereich zu unterstützen.

Bordeaux möchte bei dieser nachhaltigen Entwicklung eine treibende Kraft sein und alle lokalen Interessensvertreter einbeziehen. Die Schaffung von Synergien im Event-Bereich ermöglicht es, eine nachhaltige und recyclefähige lokale Gastronomie anzubieten, den Abfall zu reduzieren und dessen Recycling zu optimieren oder Personen, die nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden, eine Chance zu eröffnen.

Die Verpflichtungen

Die 9 Reiseziele haben 7 gemeinsamen Verpflichtungen für einen nachhaltigen Tourismus zugestimmt:

  • Eine offene und transparente Regierungsform
  • Ausbau der sanften Mobilität
  • Bekämpfung der Verschwendung
  • Den Tourismus zu einem Motor der Integration machen
  • Die Wirtschaft und das Kulturerbe des Reiseziels würdigen und schützen
  • Den Geldfluss aus dem Tourismus in Richtung einer nachhaltigen Innovation lenken

Gäste, Fachleute und Organisatoren von Events in die Dynamik der Nachhaltigkeit einbeziehen